Lebensarbeitszeit
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Statements
SPD-Pressemitteilung
Berlin, den 11. August 2005 490/05
Mitteilung für die Presse
AG 60 plus: Gesetzliches Rentenalter nicht heraufsetzen
Zu den Forderungen des DIW nach Rente mit 70 erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus, Otto Graeber:
Zur Zeit gibt es überhaupt keine Veranlassung, das Rentenalter heraufzusetzen. Denn: Die Ungerechtigkeit des heutigen Systems würde sich bei einem höheren Rentenalter noch verschärfen! Wir hingegen wollen, dass die rechtliche Grenze von 65 Jahren ausgeschöpft wird. Dies bedeutet, dass sich das tatsächliche Renteneintrittsalter dem gesetzlichen annährt. Aktuell liegt das Renteneintrittsalter bei durchschnittlich 63 Jahren.
Wir wollen, dass mehr ältere Arbeitnehmer erwerbstätig sind. Die Anforderungen der Arbeitswelt von morgen und übermorgen werden von insgesamt kleineren und im Durchschnitt deutlich älteren Belegschaften bewältigt werden müssen. Um dies auch sicherzustellen, bedarf es unter anderem einer gegenüber heute deutlich ausgeweiteten Erwerbsbeteiligung Älterer. Aber auch aus Gründen der Generationensolidarität gilt es, die Potenziale Älterer in der Arbeitswelt länger als bisher zu nutzen. Die jahrzehntelang geförderte Ausgrenzung Älterer auf dem Arbeitsmarkt muss überwunden werden.
DIW
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Quellen: Zahlen, Daten Faken
